Gleichsam aus dem Reisetagebuch des Malers, einer inneren, einer geistigen Reise, entstehen topographisch anmutende Landschaftlichkeiten. So wie eine Expedition die neuen Ufer, die ungesehenen Hänge oder fremdartigen Erhebungen zu erforschen sucht, so wird das Atelier des Malers zum Laboratorium für Malerei, darin mit Kreide, Pinsel und Spachtel zufällige Erkundungen eingeholt und absichtslose Vermutungen formuliert werden. Denn beinahe genau dort erwächst dem Betrachter Welt: grob umrissen.

 

Dr. Bernd A. Gülker, Kunsthistoriker


A T E L I E R   C H R I S T O P H  L A M M E R T      I      4 5 8 8 6   G E L S E N K I R C H E N