WELT IST ARBEIT

In der Kunst (-Arbeit) geht es um die Darstellung von Erfahrungswelten, in Politik um die Durchsetzung bestimmter Ziele und die Gestaltung des öffentlichen Lebens – jeweils impulsiert von realer oder imaginierter Wirklichkeit.

Wirklichkeit aber ist kein einfacher Begriff, oftmals eher ein Streitfall, über den Materialist*innen und Idealist*innen in vortreffliche Debatten geraten können. Albert Einstein sagt: »Durch bloßes logisches Denken vermögen wir keinerlei Wissen über die Erfahrungswelt zu erlangen; alles Wissen über die Wirklichkeit geht von der Erfahrung aus und mündet in ihr.«

 

Wenn dem so ist, muss dies nicht auch für uns als Künstler*innen heißen, sich eben nicht nur mit dem bildnerischen, farbigen Gestalten von Leinwänden und Papieren zu begnügen, um hier nur die erste, innere Auseinandersetzung zu suchen, oder müssten wir nicht vielmehr auch unsere gestalterischen Kräfte derart einsetzen, in eine zweite, äußere Auseinandersetzung, um Erfahrungswelten der realen und imaginierten Wirklichkeiten in ein Leben vor Ort, in ein Quartier, in eine Stadt, in die Welt einzubringen?

 



=  w o r k  i n  p r o g r e s s

kontakt: atelier@christoph-lammert.de

 


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